Die ersten 5 Meter des Stromkabels sind ausgegraben.

Damit mir EWE einen neuen Stromzähler einbaut, brauche ich die Unbedenklichkeitsbescheinigung eines EWE-autorisierten Elektrikers. Also habe ich mich vor zwei Wochen mit einem Elektriker getroffen. Eine Unbedenklichkeit bekomme ich nicht so einfach. Die Leitungen sind sehr alt, könnten brüchig sein und feucht. In der Hütte sind auch alle Leitungen selbst verlegt und es gibt eine Menge Außenleitungen. Dazu bräuchte ich auch einen neuen Sicherungskasten.

 

alter Sicherungskasten

 

Da ich das Haus ja demnächst abreißen will, bräuchte ich sowieso einen Baustromkasten. Der kostet mich aber einmalig 350 € plus 35 € Miete pro Monat. Also war ich beim Baumarkt und habe für ca. 120 € Siebdruckplatten gekauft und mit Torstens Hilfe selber einen stabilen, wetterfesten und verschließbaren Holzkasten gebaut. Einen noch nicht so alten Sicherungskasten habe ich ebenfalls von Torsten bekommen (war aus seinem alten Haus über und er wollte ihn in den Elektroschrott entsorgen). Der Kasten muss noch angemalt werden und er bekommt Standbeine.

 

Stromkasten

 

Ich will den Kasten ca. 15 Meter vom Haus entfernt an die Hecke stellen. Also muss ich das Kabel ca. 10 Meter ausgraben, um  genügend Abstand zur Hauswand zu haben. Das Ganze gestaltet sich erstmal etwas schwierig, da direkt unter der Hauswand ein ziemliches Gewirr von Kabeln liegt.  Außer dem eigentlichen Versorgungskabel liegen auch noch drei andere Erdkabel, die wohl zu den Außenbeleuchtungen führen. Die Restlängen der verschiedenen Kabel lagen in großen Schleifen in der Erde vergraben. Nachdem ich das Getüddel aufgelöst hatte, ging es schneller voran bis das Abwasserrohr der Dachrinne den Weg kreuzte. Zudem liegt noch ein Kunstoffleerrohr im Graben, ich weiß nicht wofür. Aber 5 Meter habe ich schon geschafft.

 

Kabelschacht

Kabelschacht

Kabelschacht

Kabelschacht